Die Wallfahrt der Heiligen

Seit dem 12. Jahrhundert ist Saintes Maries ein Wallfahrtsort. Die Schreine der Heiligen wurden 1448 dank einer angeordneten Ausgrabung von König René gehoben und werden seitdem speziell während 2 Wallfahrten verehrt.

Die bekannteste findet immer am 24. und 25. Mai unter der Beteiligung der Zigeuner statt, wobei der 25. den Heiligen des Dorfes gewidmet ist. Maria Jakobäa und Maria Salome werden in einer Prozession feierlich zum Meer getragen. Die Barke mit den Statuen, getragen von Zigeunern, umringt von der Menge der Gläubigen, den Arleserinnen und den gardians in ihren traditionellen Trachten und den Pilgern aus der ganzen Welt, wird von den Bischöfen gesegnet. Während beider Tage finden in der Kirche viele Gottesdienste und Gebete statt.

Die zweite Wallfahrt findet am dem Sonntag statt, welcher dem 22. Oktober, Tag der Maria Salome, am nächsten liegt. Sie hat nicht die gleiche Bedeutung, da an dieser nur die einheimische Bevölkerung teil nimmt.