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Das Dorf

Saintes-Maries-de-la-Mer, ein liebenswerter Ort des Willkommens, der Tradition und der Pilgerschaft, erbaut zwischen Himmel und Meer, dort wo sich die Rhône mit dem Mittelmeer vereint.

Der Sage nach wurde in Saintes-Maries die ruderlose Barke von Marie-Jacobe, der Schwester der Muttergottes, und Marie-Salome, der Mutter von Johannes dem Täufer, nach ihrer Flucht aus dem Heiligen Land angespült. Die beiden Heiligen wurden von Sarah, ihrer Dienerin, begleitet.

Das Dorf bietet ihren Besuchern das Bild ihrer mächtigen und beschützenden Wehrkirche und verspricht, unter ständigen wechselnden Lichteinflüssen einen emotionsbeladenen und ereignisreichen Aufenthalt.

Im Schatten des römischen Glockenturms, auf den Spuren der Pilger, flaniert der Besucher durch die gepflasterten Gässchen. Vom Kirchdach schweift der Blick während der Wind durch Haare und Nase fährt, über die Weite. Man lässt sich von der unberührten flachen Sumpflandschaft beeindrucken, möchte diese bald näher entdecken und sehnt sich nach herzlichen Begegnungen mit den berittenen Viehhirten (manadiers) , welchen bei ihren Ausritten über die Weideplätze der Stiere eine ruhmreiche Zukunft winkt.

Vom Ortskern gelangt der Besucher zu den Dünen, den feinen Sandstränden, den ausgedehnten Marschufern mit seinen Schilfgewächsen und den manades (Stier- und Pferdeherden). Fasziniert von der weitläufigen Natur, bewundert er auf seinen Spaziergang oder Ausritt die durch den heftige Winde beeinflussten Gleit- und Segelflüge der Vögel.

Les-Saintes-Maries-de-la-Mer erhebt sich als Hauptort und Ausgangspunkt für alle, die sich für die ursprüngliche Schönheit, die Kultur und die lebendigen, gepflegten Traditionen begeistern.